Verkatert in New York: So machst du das Beste draus

Die Sonne erwacht über dem Big Apple, ihre ersten Strahlen dringen an deine Augen – und dir wird schlagartig bewusst, dass du letzte Nacht ein paar Zentimeter zu tief ins Glas geschaut hast. Wir verstehen das: In legendären Bars wie der White Horse Tavern oder PJ Clarke’s ist die Versuchung einfach zu groß, deine Ankunft in einer der großartigsten Städte der Welt zu feiern. Und natürlich die unfassbar billigen Flugtickets, die du auf SWOODOO.com klargemacht hast. Wer zählt da schon die Runden?

Heute, am Tag danach, sieht deine Welt allerdings deutlich schwammiger aus. Aber auch wenn eine Stimme in dir vorschlägt, den Rest des Tages abwechselnd unter der Dusche und im Bett zu verbringen – hör nicht auf sie. New York City wartet, und kein Kater der Welt ist eine Entschuldigung, diese unvergleichliche Stadt warten zu lassen. Mit unseren Tipps für Unternehmungen kommst du außerdem schneller wieder auf 100, als du Acetylsalicylsäure sagen kannst. Wetten?

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Geh dagegen an

Aspirin hin, Bloody Mary her: Ein ausgedehnter Spaziergang an der frischen Luft zählt zu den absolut besten Mitteln gegen einen hartnäckigen Kater. Du musst dich nur dazu aufraffen, und glücklicherweise hat New York alles, um dir auf die Sprünge zu helfen. Von den einmaligen Cast-Iron-Gebäuden in SoHo mit ihren Versatzstücken aus der Barock- und Renaissancearchitektur über die Streetart-Wunderwelt von Brooklyn bis hin zum charmanten Little Italy (das außerdem jede Menge kulinarische Heilmittel im Angebot hat) kannst du praktisch überall anfangen und einfach loslaufen. So exorzierst du den Kater in kürzester Zeit und lernst dabei New York aus nächster Nähe kennen. Yep, ganz richtig: Zwei Fliegen, eine Klappe.

Wenn dein Gehirn zu kreativer Routenplanung partout nicht in der Lage ist, auch kein Problem: Die guten Menschen von Free Tours by Foot bringen dich sicher an einige der aufregendsten Orte der Stadt und zeigen dir unterwegs ganz bestimmt auch, wo du einen guten Kaffee bekommst. Bleib stark, du schaffst das.

Gönn dir ein Katerfrühstück deluxe

Ein ausgiebiger Brunch kann fast jedem Kater den Schrecken nehmen, und New York ist eine der besten Hausnummern, wenn es um opulentes Frühstück geht. Von traditionellen Darlings wie der Brasserie Balthazar mit Klassikern wie weichgekochten Eiern und Waffeln bis hin zu todschicken Adressen wie dem tropisch angehauchten Victor’s Cafe mit kubanischen Gerichten gibt es praktisch keinen Geschmack, den New York nicht kann.

Unser Tipp für einen Katerbrunch am Wochenende ist The Penrose an der Upper East Side. Hier ist es mindestens so gemütlich wie in deinem Wohnzimmer und das Licht ist auch tagsüber angenehm schummrig. Gepolsterte Bänke sorgen dafür, dass du weich fällst, bevor Energizer wie Avocado Toast oder Eggs Benedict dich wieder auf die Beine bringen. Auch die Bar des Hauses ist eine äußerst beliebte Instanz – wenn du also abenteuerlustig genug bist, um Bloody Mary oder Mimosa für den Kampf gegen den Nebel in deinem Kopf anzuheuern, nur zu.

Erhol dich in der grünen Lunge der Stadt

Der fast 350 Hektar große Central Park, eine grüne Oase im Herzen von Manhattan, zählt ohne Frage zu den bekanntesten Orten New Yorks – und zu den beliebtesten. Dass frische Luft, Natur und (nicht zu rasche) Bewegung äußerst heilsam für deinen angeschlagenen Kopf sein können, versteht sich wohl von selbst. Also hol dir einen Kaffee und einen Bagel beim Dealer deiner Wahl (zum Beispiel bei „Pick a Bagel“ an der 8th Avenue am Südende des Parks) und unternimm einen Ausflug ins Grüne.

Wenn du die nötige Aufmerksamkeit aufbringen kannst, erwarten dich hier neben einer wunderschönen Parklandschaft mit ausgedehnten Spazierwegen auch mehrere Seen, märchenhafte Gusseisenbrücken, ein Zoo, ein Karussell (nein, keine gute Idee) und Kunstinstallationen wie das Strawberry Fields Memorial, das Yoko Ono in Gedenken an John Lennon errichten ließ. Die Mutigen unter den Verkaterten mieten sich ein Ruderboot und machen gemeinsam mit den Enten den Central Park Lake unsicher. Wer weiß, vielleicht tut dir das Workout ja gut.

Falls du übrigens bei deinem Erkundungsgang das eine oder andere Déjà-vu erleben solltest – keine Angst, ausnahmsweise ist nicht der Alkohol schuld: Der Central Park taucht in unzähligen berühmten Filmen auf, und dasselbe gilt für seine Gebäude. 55 Central Park West könnte dir zum Beispiel aus „Ghostbusters“ bekannt sein.

Versuch’s auf die kunstvolle Art

Es gibt kaum ein Leiden, das die Kunst nicht lindern könnte. Ob man das nun glaubt oder nicht: Ein Museumsbesuch zählt allein wegen des geringen Lärmpegels zu den katerfreundlicheren Aktivitäten in einer Großstadt – und in Sachen Museen gibt es praktisch keine Stadt, die New York das Wasser reichen könnte. Ein weiterer Vorteil: Einige der interessantesten von ihnen liegen ganz dicht beieinander, sodass weder Gewaltmärsche durch die Großstadt noch lange Fahrten in der U-Bahn nötig sind – beides zählt nämlich eindeutig zu den weniger katerfreundlichen Aktivitäten.

An der sogenannten Museum Mile an der Upper West Side kommen Kunstfreunde vor allem im kolossalen Metropolitan Museum of Art mit seiner Sammlung von über drei Millionen Werken aller Stilrichtungen und Epochen sowie im Guggenheim Museum für moderne Kunst auf ihre Kosten. Wer sich selbst schon „kopflastig“ genug fühlt und sich lieber mit Bodenständigerem beschäftigen möchte, kann im Museum of the City of New York vorbeischauen, das seinem Namen alle Ehre macht und mit über 1,5 Millionen Exponaten die Geschichte der Stadt und ihrer Einwohner nachzeichnet – selbstverständlich gibt es auch eine Sammlung aus der Prohibitionszeit.

Spa dir den Stress

Du hast alle oben genannten Tipps überflogen und für keinen von ihnen auch nur annähernd genug Energie übrig? Okay. Es geht natürlich auch noch ruhiger, angenehmer und bewegungsärmer – du musst nur eins der zahlreichen Spas von New York City aufsuchen. Wenn dir Geld vorübergehend egal geworden ist, erwarten dich hoch über Manhattan luxuriöse Wellness-Tempel wie das Spa im Mandarin Oriental Hotel, wo du es dir im Bade- und Saunabereich bequem machen oder eine der hauseigenen Behandlungen buchen kannst.

Wenn es gern etwas erschwinglicher sein darf, findest du vor allem in Chinatown jede Menge günstigerer Alternativen wie das Eden Day Spa, wo von Massage- bis Schönheitsbehandlungen praktisch alle Wellness-Wünsche erfüllt werden können.

Egal wie schlimm du dich am Morgen danach fühlst, solltest du eins nicht vergessen: Es gibt jede Menge Orte, die für einen verkaterten Tag deutlich ungeeigneter sind als der Big Apple. Und wir sind uns sicher, dass unsere Anregungen dafür sorgen, dass das Großstadtleben dich bald schon in Bestform zurückbekommt. Gern geschehen!

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